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Wird die Produktion von VW Sharan und SEAT Alhambra eingestellt? Gibt es einen Nachfolger für den Sharan?

Wird die Produktion von VW Sharan und SEAT Alhambra eingestellt? Gibt es einen Nachfolger?

SEAT Alhambra (71) und der VW Sharan (7N) haben bei unserem großen Test der Familienautos die Spitzenplätze belegt. Beide werden seit 2010 produziert. Die letzten größeren Änderungen (Facelift) gab es 2015. Wir wollen wissen, wie lange die beiden Modelle noch produziert werden und machen uns auf die Suche nach einem möglichen Nachfolger für den Sharan im VW Konzern.

Der aktuelle VW Sharan 2 mit seinem fast identischen Schwestermodell dem SEAT Alhambra 2 wurde 2010 im Rahmen des Genfer Autosalons vorgestellt. Er löste damit das seit 1995 produzierte Modell der ersten Generation ab, die noch zusammen mit Ford konzipiert wurde. Der aktuelle VW Sharan, wie auch der Alhambra, basieren auf der Plattform PQ46 des VW Passat B6, der von 2005 bis 2010 gebaut wurde. Somit entsprachen zur Einführung der Modelle Motor, Getriebe, Vorder- und Hinterachse, Lenkung und Schaltung, aber auch die Bremsanlage, sowie die Abgasanlage dem einige Hundert Kilo leichteren VW Passat. Heute stellen sich mehr und mehr die Fragen: Wie sieht die Zukunft von VW Sharan 7N und SEAT Alhambra aus? Wird die Produktion bald eingestellt? Gibt es einen Nachfolger für den VW Sharan und SEAT Alhambra?

Die Entwicklung von VW Sharan und SEAT Alhambra im Laufe der Zeit

Natürlich sind Alhambra und Sharan nicht komplett auf dem technischen Stand von Jahr 2010 verblieben. Im Rahmen der regelmössigen Modellpflege kamen über die Jahre Allrad, LED und diverse Assistenz-Systeme hinzu. Auch wurden Schwachstellen verbessert, z.B. der Korrosionsschutz. Im Rahmen des Facelifts von 2015, aber auch 2018 wurde zudem auf neue Motoren umgestellt, um die entsprechenden Abgasnormen einzuhalten. Auch ein Partikelfilter für die Benzinmotoren (OPF) wurde inzwischen eingeführt. Mit dem 7-Gang-Doppelkuplungsgetriebe DQ500 wurde bei der Allrad-Version ein sehr belastbares neues Getriebe verbaut. Das Kältemittel der Klimaanlagen wurde auf R1234yf umgestellt, der Adaptive Tempomat (ACC) wurde in die Optionenliste aufgenommen und die Rückleuchten in LED-Technik realisiert. Die Radio- und Navigationsgeräte, die man selbst auf dem aktuellen Kartenstand halten kann, bieten inzwischen die modernen Verbindungsmöglichkeiten MirrorLink, Android Auto und Apple CarPlay und entsprechen damit dem des Golf 7.

Im Laufe der vergangen 10 Jahre ist also viel passiert. Dennoch verhindert die Passat-Plattform von Sharan und Alhambra größere Veränderungen, wie zum Beispiel die Einführung von Plug-in-Hybrid- (PHEV) oder gar Elektro-Versionen. Dies wäre erst mit einer der neuen Plattformen möglich, auf denen die aktuellen VW Modelle (Golf, Touran, etc.) inzwischen basieren. VW nennt diese Plattformen den Modularen Querbaukasten (MQB) bzw. den Modularer E-Antriebs-Baukasten (MEB).

Letztes Facelift 2015

Da nun auch der Facelift schon wieder 5 Jahre her ist, wird online immer wieder über einen möglichen Nachfolger für den VW Sharan und seinen Bruder spekuliert. 2015 sorgte jedoch die Aussage des damaligen VW Chefs Matthias Müller, dass die gesamte Markenstrategie und damit alle Modelle auf den Prüfstand stünden[1] für erste Unsicherheiten bezüglich eines Nachfolgers.

Wie lange werden die aktuellen Modelle von Sharan und Alhambra noch gebaut?

Wir wollen herausfinden, ob es schon ein geplantes Produktionsende für Sharan und Alhambra gibt und was zukünftig möglicherweise folgt. Da von Seiten VW (Stand März 2021) keine konkrete Aussage hierzu gemacht wurde, gehen wir auf die Suche im Netz. Unsere Ansatz: In der Regel haben die betroffenen Städte der Produktionsstätten großes Interesse daran zu wissen, wie es weiter geht. Dies aus finanziellen (Einnahmen aus Gewerbesteuern) und sozialen Gründen (Arbeitsplatzsicherung). Im Falle von Sharan und Alhambra muss man nur in einem Ort recherchieren, da es nur ein Werk gibt: Autoeuropa in Palmela, Portugal.

Und so finden wir tatsächlich zwei Artikel zu dem Thema in portugiesischer Sprache. Den ersten finden wir in einer der großen Wirtschaftszeitungen in Portugal: “Jornal de Negocios” – zu deutsch Handelsblatt. Der zweite Artikel erschien in der Zeitung “Diário da Região”. Beide Artikel sind vom Februar 2019 und berichten darüber, dass die VW-Werksleitung der Gewerkschaft eine Verlängerung der Produktion des Sharan bis ins Jahr 2022 angekündigt hat. Bis zu diesem Zeitpunkt war geplant, die Produktion im Jahr 2020 einzustellen. Bezüglich des Alhambras wird in diesen Artikeln keine explizite Aussage getroffen.[7,8]

Was sagt die Werksleitung zur Produktion von VW Sharan 7N und SEAT Alhambra 71?

In einem weiteren, spannenden Artikel der portugiesischen Tageszeitung “Publico” wird der Werksleiter von Autoeurope, Miguel Sanches, interviewt. Sanches nennt das Jahr 2022 als möglichen Endtermin der Produktion von Sharan und Alhambra und geht gleichzeitig – aufgrund des Alters des Modells – von weiterhin sinkenden Stückzahlen aus. Je nach Entwicklung der Absatzzahlen möchte er sich aber nicht auf ein fixes Enddatum festlegen. Zudem erwähnt er, dass Palmela nicht zu den Werken gehört, die im ersten Schritt auf die Produktion von Elektrofahrzeugen umgestellt werden.[9] Somit steht auch aus dieser Sicht keine vom VW Konzern erzwungene Beendigung der aktuellen Fertigung vor der Tür.

Die Aussage von Miguel Sanches kann man also so deuten, dass man Sharan und Alhambra (als Cashcow) so lange auf dem Markt halten möchte, bis sich die Produktion aufgrund zu geringer Stückzahlen nicht mehr lohnt. 2022 ist aber dann wohl definitiv Schluss. Man kann aber aus den Aussagen dieses Interviews noch mehr ableiten. Einen Plan für einen Nachfolger für den VW Sharan oder SEAT Alhambra scheint es demnach wirklich nicht zu geben. Sonst gäbe es mit der Markteinführung des Nachfolgers einen fixen Termin für die Einstellung der Produktion (Phase-out) von Sharan und Alhambra, um eine Kannibalisierung der eigenen Produkte zu vermeiden. Da stellt sich natürlich die Frage, auf welchem Niveau sich die Produktionszahlen aktuell im Vergleich zu den Vorjahren befinden.

Die Produktionszahlen von Alhambra und Sharan zwischen 2010 und 2020[5]

Produktionszahlen von Alhambra und Sharan zwischen 2010 und 2020
Produktionszahlen von Alhambra und Sharan. Ab 2020 wird der Viloran in den Zahlen mitgerechnet.

In der Grafik oben sieht man, dass die Produktionszahlen bis 2017 recht stabil waren und 2018 deutlich zurück gingen. Ein Einfluss auf diesen Rückgang hatte sicherlich die Umstellung auf das neue Verbrauchs-Prüfverfahren (WLTP). Da einige Konfigurationen nicht rechzeitig zertifiziert werden konnten, mussten diese per 1. September aus dem Angebot genommen werden. So war der große Dieselmotor temporär nicht bestellbar und der Benziner mit 220 PS ist seitdem nicht mehr bestellbar. Dieser starke Rückgang von 2018 wurde 2019 nicht wieder ausgeglichen.

Gleichzeitig setzte sich aber der Trend des starken Rückgangs nicht weiter fort. Die Produktion stabilisierte sich bei ca. 49’000 Fahrzeugen, wobei sich der Anteil des Alhambra erhöhte. Damit lagen die Produktionszahlen von 2019 immer noch deutlich über denen von 2010 (33’108). Dies entsprach 2019 einer Produktion von immerhin 133 Fahrzeugen pro Kalendertag, spielt aber damit im Werk Autoeuropa mit nur noch ca. 20% der Jahresproduktion schon eine untergeordnete Rolle.

Ein weiterer Schritt in Richtung Produktionsende wurde mit der Abkündigung der Dieselmotoren zum Jahresende 2020 eingeleitet. Grund hierfür war die per 1.1.2021 für Neuwgen geltende, noch strengere Abgasnorm Euro 6d, welche die bis dahin verbauten Dieselmotoren nicht erfüllten. Es steht seitdem nur noch ein Motor zur Wahl. Die Allrad-Option entfiel ebenso.

Ab 2020 zählt VW zu den Produktionszahlen des Sharan noch jene des Viloran hinzu, welcher in der EU jedoch nicht erhältlich ist. Ohne ihn würde die Grafik für 2020 wohl noch einmal deutlich nach unten zeigen.

Die Neuzulassungen von Alhambra und Sharan in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Betrachtet man die Anzahl der Neuzulassungen von Alhambra und Sharan in Deutschland, Österreich und der Schweiz, so sieht man, dass es 2018 einen temporären Rückgang der Neuzulassungen gab, diese aber 2019 wieder gestiegen sind.[2-4] 2020 gingen die Zulassungszahlen branchenweit – durch Corona- deutlich zurück. Hiervon wurden Sharan und Alhambra natürlich auch nicht verschont.

Sharan Alhambra Neuzulassungen DACH
Sharan Alhambra Neuzulassungen DACH

Diese Grafik veranschaulicht zudem, dass die Anzahl der Neuzulassungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit der Einführung des Facelifts 2015 kontinuierlich abnahm aber auch 2019 noch bei ca. 30’000 Fahrzeugen lag. 2020 gingen die Neuzulassungen um über 28% zurück. Dies ist jedoch immer weniger, wenn man berücksichtigt, dass der Gesamtmarkt der MPVs/Vans 2020 um 46% zurückging (Details s. unten). Trotz reduzierter Motorenwahl bleiben Sharan und Alhambra offensichtlich noch attraktiv.

“Keiner möchte mehr einen Van!” – Stimmt das denn?

Es gibt viele Presseberichte[6] über sinkende Verkaufszahlen bei den Vans (MPV) – insbesondere im Vergleich zum stark steigenden SUV-Segment. Aber lassen wir doch auch hier lieber die konkreten Zahlen sprechen. Hier daher die Übersicht der Zulassungszahlen in Deutschland über die letzten Jahre[2]:

Entwicklung Neuzulassung MPV vs SUV
Entwicklung Neuzulassung MPV vs SUV

Der Grafik kann man entnehmen, dass die absolute Zahl der Neuzulassungen von SUVs seit 2011 geradezu exponentiell gestiegen ist. Das riesige Wachstum der SUV-Neuzulassungen lässt sich aber mit dem im Vergleich zum eher moderaten Rückgang der Verkaufszahlen im Segment der Vans nicht erklären. Hier haben weitere Fahrzeugsegmente, wie z.B. die Kompaktklasse, die Mittelklasse, aber insbesondere auch die Oberklasse (2019 -12%) einen deutlichen Rückgang erlebt.[5] 2018 bis 2019 stabilisierte sich gar die Zahl an Neuzulassungen im Segment der MPVs bei ca. 200’000 Fahrzeugen – und das allein in Deutschland.* Es gab somit eine stabile Nachfrage nach MPV. Im Corona-Jahr 2020 brach die Nachfrage jedoch deutlich – um 46% – ein. Der SUV-Markt ging in der gleichen Zeit nur um ca. 18% zurück.

Die Grafik macht daher ohne Frage deutlich: SUVs sind voll im Trend. Nur was nützt es, wenn sie trotz ihrer Größe nicht alle Anforderungen von Familien mit mehr als zwei Kindern erfüllen können? Diese Erfahrung mussten wir leider in unserem großen Test der Familienfahrzeuge machen, in dem es kein SUV auf die Siegertreppchen geschafft hat.

Welche Alternativen bietet der VW Konzern zu Sharan und Alhambra?

Sharan und Alhambra werden bis auf Weiteres weiter produziert. Es gibt auch keinen Plan für einen Nachfolger für VW Sharan oder SEAT Alhambra. Sucht man dennoch eine Alternative zu Sharan und Alhambra, also ein Fahrzeug für Familien mit mehr als 2 Kindern innerhalb des VW Konzerns, hilft unser Test der Fahrzeuge für Familien mit 3 Kindern. Hier kommen aus heutiger Sicht (März 2021) VW Caddy, VW Touran und VW Multivan T6.1 in Frage.

Dass VW keine weitere Alternative anbietet wurde klar, als man einen Blick auf die für den Genfer Automobilsalon 2020 vorgesehenen zehn Neuvorstellungen des VW Konzerns warf. Ein Nachfolger für Sharan und Alhambra war dort definitiv nicht dabei.

Darüber hinaus wurden der VW T7 auf Basis der MQB-Plattform und der Technik des Golf, sowie der elektrische ID.Buzz angekündigt. Während der ID.Buzz noch bis 2022 auf sich warten lässt, wird der T7 am 10. Juni 2021 vorgestellt. Die wohl niedrigere Höhe als der T6.1 werden den T7 alltagstauglicher machen. Der Preis wird vermutlich gegen viele Budgets von Familien sprechen. Vielleicht werden das ja aber denno Alternativen für Sharan und Alhambra?

Gibt es noch weitere Alternativen in anderen Märkten?

Im Oktober 2019 wurde der neue VW Viloran in China vorgestellt. Der XXL-Van ist im Prinzip ein etwas aufgeblasener VW Sharan mit Schiebetüren und über 5 Meter Länge. Leider wird er wohl nicht in Europa erhältlich sein.[10] Genauso ist es mit dem VW Atlas, einem VW Tiguan XXL, der nur in den USA angeboten wird, sowie dem baugleichen VW Teramont, der für Mexiko, Russland und China gebaut wird.

Fazit: Sharan und Alhambra sind gut. Etwas Besseres ist nicht in Sicht.

Klar ist somit wohl, dass Sharan und Alhambra bis 2022 weiter gebaut werden. Eine Reduktion der Modellvielfalt war per 1.1.2021 mit der neuen Abgasnorm (Euro 6d) zu erwarten und trat auch so ein. Aus heutiger Sicht ist unwahrscheinlich, dass der VW Konzern bis zur Einstellung der Produktion einen würdigen Nachfolger für VW Sharan und SEAT Alhambra anbieten wird, der auch den Anforderungen von Familien mit drei Kindern genügt. Es bleiben daher aktuell nur noch die bereits auf dem Markt erhältlichen VW Caddy, VW Touran und der VW Multivan T6.1 mit ihren Einschränkungen (Details siehe Test) zur Wahl. Ob VW T7 bzw. der ID. Buzz eine alltagstaugliche Alternative werden, wird sich noch zeigen müssen.

Update 20.08.2020: In Deutschland und Österreich gibt es den Alhambra nicht mehr mit Dieselmotor. In der Schweiz jedoch schon noch. Der Anfang vom Ende?

Update 17.09.2020: Die Alternativen an MPV auch außerhalb des VW Konzerns geht immer weiter zurück. Lesen Sie daher, welche Fahrzeugtypen mögliche Alternativen zu Vans sein können.

Update 30.08.2020: Nun ist es offiziell. Auto Motor und Sport informiert, dass es den VW Sharan mit Dieselmotor nur noch bis Ende 2020 gibt. Seat hat beim Alhambra den Dieselmotor ja bereits (in Deutschland und Österreich) aus dem Programm genommen.[11] Es bleibt somit dann nur noch der 1,4 Liter TSI Benzinmotor mit oder ohne DSG zur Wahl.

Update 17.12.2020: In Deutschland und Österreich gibt es nun auch den Sharan nicht mehr als Diesel. Mehr Informationen dazu, wo Sharan oder Alhambra noch mit Diesel-Motor noch bestellbar sind, finden Sie in unserer Übersicht hierzu.

Update 18.02.2021: Der Dieselmotor in Sharan und Alhambra ist Geschichte. Der Artikel wurde entsprechend aktualisiert. Auch die Allrad-Option gibt es nicht mehr.

Update 20.03.2021: Aktualisierung mit den Produktions- und Verkaufszahlen von 2020.

Update 05.06.2021: Der T7 wird am 10.06.2021 offiziell vorgestellt. Ist das ein würdiger Nachfolger von Sharan und Alhambra?

Die Zukunft von Sharan und Alhambra. Was ist Ihre Meinung?

Haben wir ein wichtiges Modell aus dem VW Konzern vergessen? Was ist Ihre Meinung zur Zukunft von Sharan und Alhambra? Sehen Sie einen anderen Nachfolger für den Sharan im VW Konzern? Schreiben Sie uns gerne einen Kommentar.

Bildquelle auf dieser Seite: Volkswagen Newsroom (Bild 1). Verwendet mit freundlicher Genehmigung.

Disclaimer: Wir haben uns wie immer sehr viel Mühe bei der Zusammenstellung dieses Artikels gegeben. Dennoch übernehmen wir für die Korrektheit und Aktualität der Informationen keine Gewähr.

Erstveröffentlichung: 08.03.2020
Letztes Update: 05.06.2021

Einzelnachweise

  1. welt.de: “Diese VW-Modelle sind total überflüssig” https://www.welt.de/motor/article148036276/Diese-VW-Modelle-sind-total-ueberfluessig.html (abgerufen am 07.03.2020)
  2. Kraftfahrt Bundesamt: Zulassungsstatistik Deutschland nach Segment https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/Segmente (abgerufen am 07.03.2020 und 20.03.2021)
  3. Zulassungsstatistik Österreich http://www.statistik.at (abgerufen am 07.03.2020 und 20.03.2021)
  4. Erstinverkehrssetzung Schweiz https://www.auto.swiss/statistiken/pw-zulassungen-nach-modellen/ (abgerufen am 07.03.2020 und 20.03.2021)
  5. VW: “Annual Report” 2010-2019 https://www.volkswagenag.com/en/events/2019/2019_JPK.html (abgerufen am 07.03.2020, 17.03.2020 und 20.03.2021)
  6. Zum Beispiel: Auto Bild: “Vans vom Aussterben bedroht!” https://www.autobild.de/artikel/suvs-verdraengen-vans-vom-markt-15411985.html (abgerufen am 07.03.2020)
  7. Jornal de Negocios: “Sharan continua a ser produzido na Autoeuropa até 2022” https://www.jornaldenegocios.pt/empresas/automovel/detalhe/sharan-continua-a-ser-produzido-na-autoeuropa-ate-2022 (abgerufen am 07.03.2020)
  8. Diario da Regiao: “Funcionários da Autoeuropa satisfeitos com novos horários” https://www.diariodaregiao.pt/local/palmela/2019/02/13/funcionarios-da-autoeuropa-satisfeitos-com-novos-horarios/ (abgerufen am 07.03.2020)
  9. Publico: “Carros eléctricos passam ao lado da Autoeuropa, onde o T-Roc sai reforçado” https://www.publico.pt/2019/02/22/economia/noticia/mais-110-milhoes-autoeuropa-sem-contratacoes-1862417 (abgerufen am 07.03.2020)
  10. Auto Motor Sport: “MPV für den chinesischen Markt” https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/vw-viloran-mpv-china/ (abgerufen am 07.03.2020)
  11. Auto Motor Sport: “Aus für die Dieselmotoren” https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/vw-sharan-seat-alhambra-aus-fuer-die-dieselmotoren/ (abgerufen am 30.08.2020)

*für Österreich und die Schweiz werden diese Zahlen leider so nicht veröffentlich.

33 Kommentare

  1. Mir scheint, viele sehen das zu sehr aus der eigenen Perspektive.

    Wir fahren privat, nachdem der Mercedes E-Klasse Kombi zu klein für den 3. Kindersitz wurde, Sharan. Neuzulassung 2012 und Listenpreis damals 55.000 Euro als Halbjahreswagen gekauft – obwohl ich das Autodesign – “unschön” finde.

    Beruflich habe ich 30 Jahre Bulli-Erfahrung und kann die Verbrauchsvorwürfe nicht teilen. Unser Sharan 7N TDI braucht mit viel Kurzstrecke genau so viel (8-9l). Die Preisgestaltung des Multivan sowie die Höhe schränken ihn allerdings für die meisten Familien mit 3(+) Kindern doch schon ein. Wobei der Preis der V-Klasse ähnlich ist.

    Für VW-Manager stellt sich aber trotzdem die Frage: Wieviele Familien mit Kindern in kindersitzpflichtigem Alter gibt es? Wieviele von denen sind bereit mit einem “Luxuspampersbomber” herumzufahren und wieviel Geld für die Mobilität haben diese zur Verfügung? Das schränkt die potentiellen Kunden schon stark ein. Und der Wunsch nach der “Eierlegenden Wollmilchsau” SUV bei den Kunden und der politisch gewollten Abschaffung von Verbrennungsmotoren läßt VW zu dem Ergebnis kommen, keine Neuentwicklung mit Verbrennungsmotor (für noch max. 10 Jahre) mehr zu forcieren. Im Zweifelsfall wird man vielleicht noch mal den Caddy Maxi mit elektr. Türen ausstatten, damit er “komfortabler” wird. Aber derzeit wird uns leider nur das Warten auf den “Buzz” bleiben. Alternativen (mit vermutlich einfacherer Ausstattung) anderer Hersteller wird es sicherlich immer noch mal welche geben (oder Luxus.. Tesla X….). Aber auch die stehen unter den gleichen Zwängen (siehe Chrysler Voyager, Opel Zafira….).

    Auch wenn ich zwei typische “größere” Reparaturen an dem Sharan hatte (Stoßdämpfer elek. Heckklappe – 800,-, Dieselinjektoren – 1500,-) ist es immer noch ein komfortables Reisefahrzeug, bei Bedarf 200 km/h schnell, DCC brauch ich eigentlich nur beim Wechsel von Sommerreifen (einstellung Sport) auf Winterreifen (einstellung Mittel).

    Welches Fahrzeug es aber letztendlich als nächstes wird, hängt wohl unter anderem daran, ob bzw. wie viele Sitzerhöhungen dann noch benötigt werden.

    P.S. an Autoentwickler: Was die ganze Sache so ärgerlich macht: Viele Autos könnten passen, wenn es einfach die Option “3 (verstellbare) Einzelsitze” für die 2.Reihe geben würde. Die nackte “Innenraumbreite” ist ja bei vielen ähnlich. Dann würde auch bei 2 Kindersitzen wirklich eine 3. Person passen. Und nachrüstbare elektrische Türen, nachrüstbare Tische an den Vordersitzlehnen und eine 220V Steckdose, etc. pp.

  2. Hallo,
    als Alternative sollten sie den neuen VW Bus T7 näher in Betracht ziehen. Technisch ist er der Nachfolger vom Sharan und nicht vom VW Bus. Der VW Bus wirkt faktisch eingestellt. Es liegt wohl ehr an der negativen Reaktion in den Autozeitung (Öffentlichkeit) die den neuen Sharan zum VW Bus hat werden lassen. Ein Marketingtrick. In meinen Augen ist dies die Weiterentwicklung eines tollen Konzeptes.
    Viele Grüße

  3. Noch 2019 einen Alhambra gekauft als FR line mit Allraddiesel, nachdem vorher schon ein 2.0 TSI und ein Sharan Diesel Bj. 2012 die Familie zuverlässig durch die Lande gefahren hat und man sich gar nicht mehr vorstellen kann, in einem anderen Auto sitzen zu wollen. Letztendlich wundert es mich nicht, dass VW eine merkwürdige Modellpolitik betreibt, fehlt doch nach dem Dieselbetrug einfach das Geld für Neuentwicklungen und immerhin hat man ja auch in Punkto Alternativantrieben gründlichen Nachholbedarf. Also heißt die Devise, so lange den Ali zu fahren bis der TÜV einen scheidet oder es keine Tankstellen für Verbrenner mehr gibt ;-).

    1. Oh ja, der FR Line Allrad ist definitiv ein tolles Fahrzeug. Auch wir werden unseren Alhambra Allrad hoffentlich noch eine lange Zeit fahren.
      Viel Spaß damit und weiterhin gute Fahrt!

  4. Ich fahre noch einen Alhambra mit Diesel und werde das so lange tun, bis der TÜV uns scheidet. Ein besseres Auto gibt es nicht, vor allem dann, wenn man immer wieder darauf angewiesen ist, mit 4 Kindern zu verreisen. Meine Frau fährt noch den Sportsvan, den der VW Konzern in seinem unendlichen Ratschluss auch aus dem Portfolio gestrichen hat. Dafür kann man SUVs in gefühlter Abstufung von 10 cm kaufen, die alle die Kunst beherrschen, außen groß und innen klein zu sein. Den T6 als Alternative anzupreisen ist Frechheit und kann nur den Hirnen realitätsferner Manager entspringen, die keine Ahnung von den Einkommensverhältnissen 6-köpfiger Familien haben. Vielleicht ist es aber auch ein Mittel, solche Familien vom Reisen völlig abzuhalten. Bei vielen Reiseanbietern geht die Auswahl für die mitfahrenden Kinder sowieso nur bis 3.

  5. Was für ein Schock, als ich den Konfigurator aufgerufen habe, um den 2014er zu ersetzen: kein 2.0 TSI mehr. Also in den sauren Apfel gebissen und den 1.4 TSI ausgewählt, aber bei der Sitzfarbe war dann endgültig Schluss. Wir fahren innen beige. Also nun spontan einen Dreijährigen gekauft mit Vollausstattung und “nur” 40.000 km. Der muss jetzt halten, bis der 5er (BMW) mit dem Platz wieder reicht. Es ist wirklich traurig, dass dieses tolle Auto in der Versenkung verschwinden soll. Was geht da nicht alles rein:
    – drei Kindersitze nebeneinander in der Mitte (2. Sitzreihe) und zwei Großeltern dazu
    – inzwischen gerne mal ein Kind hinten (3. Sitzreihe), um Streit zu vermeiden
    – 5 mal hinten Isofix für max. Flexibilität (die wir auch nutzen)
    – ein pflegebedürftiger Vater/Opa, den ich nur noch mit Schiebetür in ein Auto und damit zum Arzt etc. bekomme (plus Rollator hinten ohne zusammenklappen rein)
    – Fahrradanhänger ohne auseinanderbau hinten rein (nur Räder ab)
    – hinten auch ein 1,90m Gast, der überrascht ist, wie bequem man in der 3. Sitzreihe fährt
    – ohne Ende Sitzgarnituren für das Fest der Freunde, Möbel aller Art, auch mal eine Fuhre Brennholz, etc.
    Und das alles, ohne mit einem Bus oder Halb-LKW unterwegs zu sein…

  6. Vielen Dank für den sehr guten Artikel.

    Schade um die hervorragenden Fahrzeuge. Ich fahre seit 35 Jahren Sharan und Alhambra. Heckklappe auf und alles einfach rein. Zuerst mit Zwillingen, dann ohne – weil’s bequem ist. Ich hatte zuletzt auch den “Sorgendiesel”. Ich hatte kein Problem, 6 Liter (pro 100km, Anmerkung der Redaktion) Treibstoffdurchschnitt bei vernünftiger Fahrt mit Schaltgetriebe. 25.000 km p.a., Auspuff nach 135.000 km blitzeblank – also abgas- und partikelmäßig nicht der Overkill.

    Übrigens: Ich bin fast jeden Tag in einem Heer von LKWs auf der Autobahn unterwegs, die sicher mehr Dreck in die Welt blasen. Vielen Dank an die Umweltschützer in der EU, die uns da knechten und am Verschwinden dieser Fahrzeuge ein bisschen Mitschuld sind.

    Ich denke aber, dass es eine Alternative geben wird und fahre meinen jetzigen Alhambra Diesel ordentlich aus. Tarraco ist nicht so toll gelungen, T7 ist eine andere Preisliga. Andere Marken haben nicht die Qualität…

  7. Auch von mir ein Kompliment über die Artikel zum Thema!
    Vielleicht habe ich es überlesen, aber wie mir übereinstimmend von Seat-Händlern gesagt wurde ist der Alhambra seit 1.7.20 (in Deutschland, Anmerkung der Redaktion) nicht mehr als Diesel bestellbar.
    Beim Sharan wird dies wohl auf jeden Fall bis Ende August möglich sein, danach eventuell, jedoch nicht sicher. Ende 2021 werde, so die Aussage zum Sharan weiter, dieser ganz eingestellt.

    1. Vielen Dank für den Kommentar.
      Ja, den Alhambra als Diesel gibt es in Deutschland nicht zu bestellen. In der Schweiz und anderen Ländern (z.B. Spanien) ist dieser aber weiterhin als Diesel bestellbar. Mal schauen, wie es diesbezüglich weiter geht.

  8. Hallo,
    gut recherchierter Artikel von jemandem, der scheinbar weiß, was eine Familie mit 2 oder 3 Kindern (und aufwärts) wirklich braucht.

    Ich empfehle Folgendes: Die lieben Automanager sollen sich mal einfach ein Überwachungsvideo von einer beliebigen Automesse besorgen. Was sie dort finden werden? Dass Familien (Mutter, Vater, Kinder) frustriert von SUV zu SUV gehen, den Kofferraum öffnen, schließen und weiterziehen. Dieselben Familien wird man dann sehen, wie sie versuchen in “PKW-nahe”-Kleinlaster einzusteigen (Opel, Hyundai, Peugeot, …). Mit einem PKW hat das überhaupt nix zu tun, ganz anders als das Fahrgefühl in Sharan, Galaxy und Co. Und dann sagt der Verkäufer am Stand, “alle kaufen SUVs”. Ja, sie tun es, aber nur weil kein Familienvater/-mutter das ganze Jahr über in einem Klein-LKW durchs Land gurken will, nur damit er bei 10 Familienausflügen/Urlaubsfahrten all sein Gepäck und die Familie gut unterbringen kann.

    Da entscheiden sich m.E. dann viele für den SUV und pressen bei den 10 Fahrten Kinder und Gepäck in den viel zu kleinen Kofferraum und auch die Fahrgastzelle. Das erinnert mich an Italienfahrten in den 70ern. D.h. man verkauft Kunden zum Preis von 2020 ein Fahrgefühl von 1970 – eingeschlafene Beine und Rückenschmerzen, als Handstütze dient eine Reisetasche. Fortschritt sieht anders aus.

    Ich und meine Familie (3 kids) fahren nun hintereinander Mazda MPV, Alhambra BJ 2016 und Alhambra BJ 2020 und ich bin vom Konzept überzeugt. Wer mich in einen SUV übersiedeln will, wird wohl ein Problem haben. Das bedeutet wohl – Adé VW, on board bei Ford. Außer ein VW Manager mit Familie haut mal auf den Entwicklertisch oder macht mal wirklich eine sinnvolle Umfrage in einer relevanten Käuferschicht.

    Den 23. SUV auf den Markt zu bringen und dabei die letzten beiden MPVs auslaufen zu lassen zeugt von Ignoranz dem Kundenbedürfnis gegenüber und vor allem von mangelnder Fantasie im Marketing.

    1. Hallo Christian,
      Danke für das Kompliment. Dein Kommentar ist wirklich Klasse, denn er spricht wohl wirklich vielen Familien mit mehr als zwei Kindern aus dem Herzen. Die Nachfrage nach MPV-Fahrzeugen ist ganz offensichtlich da, wird aber momentan von fast allen Herstellern ignoriert. Vielleicht hilft ja auch unsere kleine Seite mit, dass diese Zielgruppe besser wahrgenommen wird. Euch auf jeden Fall weiterhin gute Fahrt mit dem neuen Alhambra!

    2. Wahre Worte!

      Ich verstehe nicht, warum man einen VAN mit praktischen Schiebetüren eventuell sogar mit Handschalter und 7 Plätzen nicht auf den Markt lassen kann. Ich hatte einen SUV (AUDI Q5) und als wir schon nur das 1. Kind hatten, musste er einem Alhambra weichen. Nun möchte ich Ihn eintauschen und finde auf dem Markt nichts! Schade, denn die SUV sind zu klein – ausser der BMW X7, den sich kein Schwein leisten kann. Wenn man keinen Kleintransporter oder Kastenwagen fahren will gibt es nur noch Ford. Na dann… Nach X Jahren wird es bald Tschüss VW-Konzern heissen.

  9. Schöner Artikel, gelungene Recherche. Nach vielen Infos, die hier aufgeführt sind, habe ich schon lange gesucht.

    Hintergrund ist: Ich entstamme sozusagen einer VW-Familie, habe also quasi von klein auf einen gewissen Hang zu VW und Tochtermarken. Als Vater einer fünfköpfigen Familie (plus Hund) muss ich aber einfach festhalten, dass VW mit seiner Markenstrategie was Vans angeht einfach falsch liegt. Mit einem SUV könnten meine Familie und ich nichts anfangen. Er hätte nur Nachteile. Daher MUSS es ein Van sein.

    Ich habe das Glück, mir alle zwei Jahre ein Firmenfahrzeug aussuchen zu dürfen. Daher schaue ich auch alle zwei Jahre, welche Entwicklungen es gibt. Da VW und Seat beschlossen haben, veraltete Technologie zu unverschämten Preisen anzubieten, bin ich seit einigen Jahren Galaxy-Pilot. Und ich bin mit den Autos super, super zufrieden. Ok, er hat keine Schiebetüren, aber damit kann ich locker leben. Freue mich sehr, dass Ford die Zeichen der Zeit erkannt hat und die Produktion des Galaxy verlängert hat und auch den neuesten Stand der Technik im Galaxy abbildet.

    Freue mich schon auf den nächsten!

  10. Dieser Artikel spricht mir sowas von aus der Seele! Kann der Analyse nur zustimmen, für die beiden Vans gibt es keine Alternative. Selbst der Touran ist nicht wirklich komfortabel für eine Familie mit 3 Kindern. Das beginnt bereits mit dem schmaleren, mittleren Sitz in der 2. Reihe! Es ist wirklich sehr traurig, dass für Familien mit 3 Kindern kein optimales Fahrzeug auf dem aktuellen Stand der Technik mehr entwickelt wird!

    1. Hallo Björn,
      Der Ford Galaxy ist auf dem Stand der Technik, bin super zufrieden damit. Und im Gegensatz zu VW wird er garantiert weiterhin gebaut und auch weiter entwickelt.

  11. Mit dem 3. Kind sind wir 2013 auf einen der ersten (BJ 10/2010) gebrauchten und erschwinglichen Sharan 7N (7 Sitzer) umgestiegen und fahren ihn bis heute. Klar, die Kinderkrankheiten hat man dann am Start. Aber es gibt nun mal unter den Randbedingungen keinen bessere Alternative:

    • 3 vollwertige ISOFIX-taugliche Sitze in Reihe 2. Jedes Kind kommt selbst an das Gurtschloss. Alter der Kinder 8/8/6 Jahre. Die haben und werden noch ein ganze Zeit lang alle die 3 identischen Sitze (Halterung, Form, etc.) benötigen.
    • 2 weitere, für Kurzstrecken mehr als taugliche ISOFIX-Sitze in Reihe 3. Als nahezu Laternenparker ohne Garage und tauglichen Keller, etc. kann man mit einer demontierbaren 3. Reihe (Caddy, etc..) nichts anfangen. Wo will man die unterbringen?
    • Laderaum und dessen Nutzbarkeit ist insgesamt unschlagbar.
    • Verbrauch im Alltag deutlich geringer als T5 und Nachfolger.
    • Mit den knapp 5 Metern und der Höhe sowie den Schiebetüren auch in den allermeisten Parkhäusern & Tiefgaragen keine Einschränkung.
    • Und dann ist das Ding auch gerade noch bezahlbar (T5, V Klasse, Touareg,…)

    Kommt eigentlich nur ein Ford Galaxy ran, leider ohne Schiebetüren.
    Alles andere ist zu teuer, außen zu groß/breit und gleichzeitig innen zu schmal, als dass sich 3 Kinder auf ISOFIX-Kindersitzen selbstständig an/abschnallen können.

    Hoffe er wird noch ein Weile gebaut. Ein aktueller 6d Diesel oder ein 2l Benziner wären schön. Im Bekanntenkreis haben einige mit dem 1.4l Benziner doch so ihre Mühe. Dann würde ich zum Produktionsende noch einmal einen kaufen.

    Solange die Kinder die Sitze brauchen, ist der Sharan/Alhambra das einzige Modell, das keine ernsthaften Nachteile mit sich bringt.

  12. Ich kenne das Konzept des “VANs” von Anfang an, da mein Vater einer der ersten war, der sich einen gekauft hat. Ich finde es einfach genial, Platz für die Familie und/oder mal einen Einkauf im Möbelhaus zu haben. Kein anderes Konzept kann da mithalten bzw. bietet den Komfort eines PKW mit derartigen Ladevolumen. Die Schiebetüren machen das Auto dann perfekt. Ich kenne viele Leute, die sich jetzt ein SUV kaufen, weil sie “höher sitzen” wollen aber keinen passenden VAN mehr finden. Ich finde es daher sehr schade, dass dieses Konzept nicht mehr weiter verfolgt wird. Ich fahre jetzt einen Alhambra Bj 2014. Würde es einen Nachfolger geben, würde ich auf diesen Umsteigen. So sehe ich mich gezwungen meinen so lange es geht zu erhalten, weil es einfach nichts besseres mehr gibt.

    1. Gute Recherche!
      Nach meiner Recherche bei zwei großen VW / Seat Autohäusern (Namen entfernt, die Red.) wird der Alhambra schon im Herbst eingestellt und der Sharan zum Ende des Jahres. Das ist nach Aussage der Mitarbeiter ein nicht nachvollziehbarer Schritt des Konzerns, zumal es außer bei Ford (evtl. noch Renault Grand Scenic, Peugeot 5008, VW Touran) keine Van Alternativen im 7-Sitzer Bereich mehr gibt.
      Es hat wohl strategische Gründe und es wir wohl kein 6d Temp (gemeint ist wohl Euro 6d-ISC-FCM, die Red.) für die beiden Modelle geben und somit wäre 2021 Schluss! Ich bin mal gespannt, da ich wirklich sehr verärgert bin.

      Kritik am Bericht:
      Sinkende Nachfrage nach Vans und extrem steigende Nachfrage nach SUVs:
      Meiner Meinung nach ist das natürlich teilweise auf die wachsenden Beliebtheit der SUVs zurückzuführen, aber vor allem auch weil es faktisch einfach kaum mehr Van Modelle gibt. Eine Familie mit zwei Kindern kommt auch mit einem SUV gut bis sehr gut zurecht und ist nicht zwingend auf einen Van angewiesen. Allerdings bin ich mir sicher, dass sich viele bei einer breiten Auswahl doch für einen Van aufgrund des Platzangebot entscheiden würden. Ein weiterer Grund für mich ist, dass die noch verbliebenden Van Modelle kaum weiterentwickelt werden und somit auch immer unattraktiver werden.

  13. Ich weiß überhaupt nicht, was für Garagen viele Leute haben, dass sie da Kinder aus riesenhaften SUVs mit Klapptüren ein- und aussteigen lassen können… Das Konzept mit Schiebetüren ist unübertroffen, und das One-Cab-Design für Familien ideal. Immerhin: Von VW kommt die Aussage, dass man weiterhin Modelle für alle Bedarfe anbieten möchte, und somit auch für Familien.
    Nach meiner Recherche wird der neue T7 etwas variabler im Aufbau, elektrifiziert und in 3 Varianten kommen, wovon eine wohl der ID.Buzz wird. Kolportiert wird, dass dieser als Sharan-Nachfolger gelten könnte, passt auch mit der geplanten Markteinführung 2022 zum Auslaufen der Sharan-Produktion in Portugal.
    Darauf setze ich stark, schließlich wird mein Sharan auch nicht jünger 🙂

  14. Besitze seit 2010 immer einen Sharan, fahre jährlich 40.000 km und hatte mit keinem Probleme. Im Gegenteil: herrliches Sitzen und Raumgefühl, toller Reisewagen und noch dazu Vorsteuer abzugsfähig!
    Es gibt kaum Konkurenzprodukte in dieser Ausführung.

  15. Fahre einen Seat Alhambra FR und bin sehr zufrieden. Kann mir derzeit kein anderes Auto vorstellen. Sehr viel Platz. Würde mich sehr freuen, wenn es den Alhambra weiter geben würde.

  16. Ich fahre seit acht Jahren VW Sharan und würde mich sehr über eine Neuauflage freuen, da es das einzigste Auto ist was für Familien und meinen beruflichen Zwecken perfektes Kofferraumvolumen bietet und die Schiebetüren sind für Familien mit Kindern sehr sinnvoll.

  17. Vielen Dank für Ihre Recherche. Aktuell fahren wir einen Sharan aus dem Jahr 2012 und planen diesen in den nächsten Jahren gegen einen neuen zu ersetzen. Bisher überzeugt das Konzept konkurrenzlos.

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